Seine Sternstunde kann 1992, als es seine Frau Roswitha in dem 3 Sterne Restaurant Aubergine in München kennen lernte. Von da ab begann das Leben zu Zweit. Er am Herd, sie im Restaurant, seine direkte Verbindung zum Gast – ideal, wenn man da an einem Strang ziehen kann. Sie absolvierte nach dem französisch Sprachstudium eine Hotelfachschule zur „stattlich geprüften Hotelbetriebswirten“. Bernd Werner begann zu dieser Zeit seine Tätigkeit als Küchenchef im Walk´sche Haus in Weingarten. Als seine Frau nach dem Studium auch ins Walk´sche Haus kam ging es mit der Kariere des steil nach oben. Laut bekannten Restaurantführern zählte das Haus zu den besten in Deutschland. Der Gault Millau 2004 bewertet uns mit 16 Punkten, der Varta mit einer Mütze und im Schlemmer Aral werden wir mit 3 Bestecken geführt. Der Metternich bewertet unsere Weinkarte mit 4 Weinsymbolen von 5. Unsere Weinkarte umfast 450 Positionen. Um den Weinanforderungen gerecht zu werden hat Roswitha Werner im Frühjahr die Sommelierprüfung zu staatlich geprüften Sommeliere absolviert.
Startschuss auf Schloss Eberstein war Mitte April 2005. Dort Sind Bernd und Roswitha Werner Pächter eines kleinen Traumschlosses mit 45 Plätze im eleganten Sterne Gourmetrestaurant mit Sommerterrasse, 85 im exklusiven Spiegelsaal, und noch einmal 70 auf der wunderschönen Platanenterrasse über den Dächern von Gernsbach mit einem gigantischen Ausblick in die Rheinebene und das Murgtal. Dazu ein Gotischen Saal und Schlossschänke für Badische Spezialitäten. Das Hotel ist mit seinen 14 Hotelzimmer und Suiten auch für Tagungen geeignet.
„Keine Spezial-Küche”, sagt Sternekoch Werner, „sondern einfach gutes Kochen, mit guten frischen Produkten und gutem Know-how. Das geht los beim „Gruß aus der Küche. Nicht zu extravagant, nicht zu üppig, leichte Aromen sollen einfach Lust und Appetit machen, die Extras sollen nicht vom eigentlichen ablenken, sondern geschmacklich ergänzen.”
Das Eigentliche, das sind so wunderbare Dinge wie ein Salat von der Taube mit Linsenvinaigrette, eine Tafelspitzterrine mit Gänselebercroutons, ausgelöster Hummer in Räucher-Kartoffelfond, eine Zanderschnitte auf Rahmsauerkraut, ein Kalbsfilet mit Waldpilzkruste, ein getrüffeltes Kartoffelpüree, ein ganz spezielles Beerentörtchen der Werner´schen Art.
Und der erste Applaus (oder auch nicht) für neue Kreationen kommt von Ehefrau Roswitha. Sie ist eine gestrenge Kritikerin mit sicherem Urteil und feiner Zunge. Und sie weiß, was ihre Gäste mögen. Was die Werners nicht davon abhält, privat auch so einfache gute Dinge wie Bratkartoffeln mit Spiegelei, Sauerbraten, Wurstsalat zu lieben. „Denn Genuß” -sagt Werner, „ist nicht immer Hummer, Trüffeln, Gänseleber, sondern perfekt Gemachtes.”